Deki la Chenga - Der E- Wurf

Der fünfte Wurf: Jede Geburt ein Rätsel.
 
Die Eltern:
Mutter:
Deki la Chenga Ajuna

 

Vater:
Tschumar Lamleh von Nama-schu

 


Die Ahnentafel des Wurfes als pdf-Dokument
 


 



31.01.07

Kinder unter sich:




 

 

englisches Frühstück (beef)


 

(So war das nicht gedacht...)
 


 

Der erste Kontakt mit der harten Wirklichkeit:

Am 28.01. sind die Kleinen vier Wochen alt und haben sich schon den kleinen Auslauf erobert. Sie haben grundsätzlich kein Problem mehr mit der Stufe aus der Kiste und kommen sogar schon alleine wieder rein. Hier sind sie gerade neben dem Napf eingenickt, nur dieser Kleine wollte eigentlich in der Kiste schlafen und stellt gerade fest, dass er dort alleine ist. Die Enttäuschung steht ihm ins Gesicht geschrieben!
 


Der zweite Teil der Welpenzeit hat begonnen:

Mit dreieinhalb Wochen gibt's die erste Mahlzeit --
 sie fressen alle sehr gut und fast ohne anfängliche Skepsis.
 

Die erste am Napf ist die zobel Hündin, sie läßt grundsätzlich nichts anbrennen.

 

Dieser kleine Knurrhahn wartet lieber ab, ob die anderen da nicht einen Fehler machen...
"rrrrrr-wah!" ist zur Zeit auch das erste was man morgens von ihm hört!



Aber zwei Minuten später ist auch er mit dabei! Sein Bäuchlein sagt uns, dass er eigentlich keine Probleme beim Fressen hat, während seine Schwester alles sofort in ihre langen Beine zu investieren scheint. Sie will im Moment sogar ihren großen schwarzen Bruder noch überholen.
Alle nehmen gleichmäßig zu und entwickeln sich schön. Da die Welpen insgesamt nicht zu groß sind, wird sich wohl keiner als echter Riese entpuppen.
Alle fünf haben ganz entzückende Köpfchen, wir sind auch aus Züchtersicht zur Zeit ganz zufrieden! Nach wie vor sind die beiden schwarzen Hündinnen - besonders die kleinste - der Mutter am ähnlichsten (ich schmelze dahin...); die beiden zobeligen vermute ich werden mehr in Richtung Vater gehen (hat er auch als Welpe schon "gesprochen"?), und der schwarze Rüde... ein Mittelding? Wir werden sehen!
 


Die drei derzeitigen Nebenrollen in unserer Hundefamilie machen es sich inzwischen in der Küche bequem.



Yaschi, links, hat gerade am 07. Januar seinen 14. Geburtstag begangen.
Die anderen beiden hält es nur begrenzt im Körbchen: Wenn bei den Welpen was zu hören ist, möchten sie gleich mitmachen. Uppsala darf schon mal mit dazu und pflegt die Kleinen dann, wärmt sie und klaut Pünktchens Buttermilch, aber Susi traut sich noch nicht alleine rein, sie streckt gerne ihre Pfote durchs Gitter, oder ihre Nase, und gibt dann mit langer Zunge Küsschen. 
 

 

Mit drei Wochen ist die kleine Bande in die große Welpenkiste umgezogen
und wohnt nun in unserem Eßzimmer. Der Auslauf ist erst mal noch klein, damit sich bei den ersten Ausflügen noch keiner verläuft. Der Stuhl dient der Mutter zum rauskommen, gegenüber steht normalerweise ein zweiter Stuhl, so dass sie auch immer hinein kann.


 
Der Umzug!


 



Stilleben mit Hund...
mit knapp drei Wochen sind die Welpen immer noch sehr ruhig und schlafen die meiste Zeit.
 


 


Mit 8 Tagen liegt da ein süßes Grüppchen in der Kiste:


Das Trinken geht schon ganz routiniert und in jeder Lebenslage:



Das nenne ich Vertrauen....


 


 

05.01.07
Mit fünf Tagen die ersten "ordentlichen" Bilder, die Augen natürlich noch fest zu:
 

Der große schwarze Rüde, der größte im Wurf


Der große zobelfarbene Rüde, auch ein sehr kräftiger Kerl - ob er nach dem Vater kommt?
 

Die große zobelfarbene Hündin, sehr kräftig und energisch - ein kleiner Bullterrier!
 
Die kleine schwarze Hündin, ein ganz liebes und feines Wesen - zur Zeit!
 

Die fast genauso kleine schwarze Hündin, vielleicht ähnelt sie am ehesten der Mutter?
Sie ist zur Zeit ebenso lieb und zart wie ihre kleine Schwester.
 

 



31.12.06
Zu Sylvester hat Pünktchen 5 gesunde Welpen geboren! Es sind drei Hündinnen und zwei Rüden, und alle gesund und munter. Bei der Geburt wogen sie zwischen 150 und 220g. Auf dem Bild liegt eine der beiden kleinen schwarzen Hündinnen in der Mitte auf Mamas Hinterpfote, und die anderen liegen wie ein Tannenbaum aufgereiht links und rechts daneben. Viel erkennen kann man noch nicht! Die beiden Kleinsten ähneln vielleicht der Mutter? Die zwei größten haben jedenfalls beide eine hübsche Blässe auf der Stirn, und alle haben einen weißen Brustfleck.

Wir sind gespannt wie es weitergeht. Inzwischen nehmen sie gut zu, trinken, schlafen und maunzen nur, wenn Mama's Bauchladen nicht sofort bei Bedarf erreichbar ist.


 

Und ein Blick von oben: Die Mutter bekommt in den ersten Tagen ihre Buttermilch noch in der Kiste serviert, weil sie sonst nicht genug trinken würde.

 



Die Geburt:

Sylvestermorgen hat es sich angekündigt, dass es wohl bald soweit sein könnte, Pünktchen fing an zu hecheln und unruhig zu werden, die Temperaturkurve hat uns auch schon gewarnt, und nach vielen Runden durch Haus und Garten - natürlich nur in Begleitung von Frauchen - hat sie sich in ihrer Wurfkiste niedergelassen und leichter als beim ersten Wurf die fünf kleinen Wesen im Abstand von je 20-30 Minuten zur Welt gebracht. Jedes war ein Unikum!


Der erste Welpe kam bilderbuchmäßig zu Welt, eine zobelfarbene Hündin, noch in der inneren Eihülle, dem Amnion, eingebettet. Pünktchen hatte es sehr eilig, die Nachgeburt und die Hüllen zu fressen, und konnte es gar nicht abwarten die Nabelschnur durchzukauen. Da sie mir dabei - wie ihre Mutter - etwas zu hektisch ist, schneide ich zwischendurch einfach mit der desinfizierten, scharfen Schere die Nabelschnur durch, damit dem Kleinen nicht am Bauch gerissen wird vor lauter Übereifer. Wir lassen bisher unsere Hündinnen die Nachgeburten fressen, sie sind ganz wild darauf, und es gibt nicht so schlimmen Durchfall davon wie oft gewarnt wird. Allerdings haben wir auch bisher noch keine wirklich großen Würfe gehabt!!

Das zweite war dann die kleinste Hündin, sie kam komplett in der Allantois auf die Welt, also in beiden Hüllen eingepackt - vielleicht als Extraschutz? Mit dem Auspacken haben wir uns etwas beeilt, weil sie da drin schon lebhaft nach Luft schnappte die Arme!
Kaum haben wir uns alle davon erholt, kam der erste Rüde auf die Welt, und er war, was für eine Überraschung, ganz nackt und fertig abgenabelt. Keine Arbeit mehr! Ein kleines zobelfarbenes Muskelpaketchen kam da rückwärts auf die Welt gehüpft, dass es eine Freude war! Und natürlich sofort: "ran an die Milch".
Der zweite Rüde war wieder eine normale, 'eingehüllte' Geburt, ebenfalls Hinterendlage, aber das hat Pünktchen offensichtlich nichts ausgemacht. Er war der größte im Wurf.
Und nach einer halben Stunde kam als kleines Extrageschenk noch eine kleine schwarze Hündin, und sie ist auch wieder ganz fertig abgenabelt auf die Welt geschlüpft, wieder ohne jede Spur einer Hülle, aber fit und gesund! Die letzte Nachgeburt kam erst etwas später, nachdem alle versorgt waren.
Jede Geburt ist ein Rätsel.

 


Die Vorgeschichte:

 

Pünktchens Hochzeit fand mit Tschumar Lamleh von Nama-schu statt. "Santi" ist ein inzwischen sehr erfahrener, freundlicher, sehr kräftiger, zobelfarbener Rüde, den wir schon früher einmal für Pünktchen vorgesehen hatten und der auch der Vater von Brutus, unserem B-Wurf- Einzelkind ist. Er stammt aus etwas ähnlichen Linien wie der Vater von Pünktchens erstem Wurf,

zum großen Teil englische, und ansonsten amerikanische und etwas schwedische Lamleh- Linie, und ist damit wieder eine Auskreuzung. Es wird sicher interessant, die Welpen in ihrer Entwicklung zu verfolgen: Wer wem wohl ähneln wird? Wir werden sehen!! Wird es Ähnlichkeit zum D-Wurf geben? Oder lauter kleine "Brutusse"? Na, das wohl nicht, denn mit 4 Tagen ist der größte Welpe erst so schwer wie Brutus bei der Geburt.
Vielleicht können wir bald auch ein wenig erkennen, wie unsere Pünktchen vererbt, im Unterschied zu ihrer Mutter? Wir sind gespannt!

HIER auf der Webseite seiner Züchterin findet man weitere Bilder von Santi, und auch von seinen Eltern Silgarhi Varius und Tsering Selala Mingma.