Deki la Chenga - Der F- Wurf

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Welpenseite
 

Portrait
der Mutter

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Von der Planung bis zu den ersten drei Wochen:


Mit drei Wochen schauen die Kleinen schon etwas wacher aus den Augen
- naja, wach..? Aber immerhin!

Ansonsten lassen sie es sich gut gehen. Aber es steckt Potential in ihnen. Manchmal ertönt ein merkwürdiger Laut aus der Kiste, ein Knurren oder kurzes Aufkläffen. Man übt die Stimmbänder! Die ersten Ansätze zum Spielen sind da: Dem Geschwister wird mal kurz über die Schnauze gefaßt, es wird staunend beobachtet wie die anderen loswackeln, der vordere Teil der Kiste wird schon zum Bächleinmachen aufgesucht, und ansonsten wird das Stapelliegen perfektioniert. Wenn Mama in die Kiste hüpft, kommt mächtig Leben in die Bude, dann wird plötzlich wild durcheinandergewuselt! Achja, die Kiste: Mit 2 Wochen sind die Kleinen aus dem Korb in die große Wurfkiste umgezogen, es war einfach nicht mehr genug Platz. Dort schlafen sie nun die nächsten Wochen.
 

 



Zwei Wochen alt:
 

Die Augen sind geöffnet!

 



Wir sind ganz entspannt......

 
 

 

Die Augen sind noch zu:
 

So ein zartes Wesen.

 
 

 

 

Die erste Lebenswoche:
"Hundeleben in Herrlichkeit - von Anfang an!"
 

Nach insgesamt zwei Wochen Ausnahmezustand in unserem Haus normalisiert sich langsam das Leben wieder. Susi hat sich gut in ihr Dasein als Hundemutter hineingefunden, sie ist äußerst pflichtbewußt, ruhig bei der Sache und hat ihre alte Gelassenheit wiedergefunden, die wir so an ihr schätzen. Sie geht auch schon wieder gerne mit uns spazieren. Ein tolles Mädchen! Um die Kletten in den Haaren kümmern wie uns später...

Mit frisch geschnittenen Krallen, schon wohlgerundet und das Geburtsgewicht schon fast verdoppelt sonnt sich die kleine Schar am Ende der ersten Lebenswoche in Mamas Wärme. Ihr geschorener Bauch brachte 10 (zehn!) Zitzen ans Tageslicht, davon sind acht absolut funktionstüchtig! Bei Pünktchen hatten sich die Welpen auf nur vier "gute" Zitzen verteilt, vier weitere waren ihnen keines ernsthaften Versuchs würdig. Susi hat also insofern keine Probleme mit sechs Welpen. Zu Trinken gibt es für die Mutter Buttermilch mit Wasser gemischt, zu Fressen  Junghundfutter, wechselweise mit einigen leckeren Zusätzen wie Fischölkapseln, Leinöl, Eigelb, und das alles nach wie vor immer wieder im Bett angeboten, sonst würde sie das Essen und Trinken vernachlässigen.
Ein Hoch übrigens auf die kochfesten Vetbeds, mit deren Hilfe das Lager trocken, sauber, warm und weich gehalten werden kann!
 



Gruppenbild mit Dame: links die schwarze Hündin (die zweitgeborene), daneben ihre fünf Brüder in hellzobel (Nr3), mittelzobel (Nr6), schwarz (Nr1), glänzend dunkelzobel (Nr5),
und ganz rechts milchkuh (zobel-weiß, Nr3)!


 



Mist, sind das doch Maulwürfe geworden - oder?
Die kleine Hündin hat hinten weiße Zehenspitzen.

 


 
  Einer der beiden schwarzen schläft mit offenem Maul, träumt wahrscheinlich von Mutters Zitze?




 


Der hellzobel Rüde - hell nur
im Vergleich zu den anderen beiden. Ungefähr so sah Susi als Welpe aus.
  

Der zobel-weiße Rüde bekommt langsam eine dunkle Nase. Im Blitzlicht glänzt das Fell.
 
 



Entspannung im Wochenbett


 



Geburt und erste Tage:
 

Ein paar Tage zuvor wird im Welpenzimmer schon mal probegelegen...

Susi hat uns ganz schön in Atem gehalten! Schon eine Woche vor der Geburt hat sie ausführliche Senkwehen gehabt. Ab da waren wir permanent auf Hab-Acht, denn wer weiß...? Letztendlich hat sie sich dann aber doch erst am 61. Tag entschlossen richtig ins Geburtsgeschehen einzusteigen.

Erst fing sie frühmorgens um fünf an zu hecheln und unruhig zu werden, aber dabei blieb sie dann den ganzen Tag über. Gerade als ich beschlossen hatte, dass am nächsten Morgen der Tierarzt aufzusuchen ist, weil kaum ein Hund mehr als 24 Stunden so durchhelcheln kann, fingen die ersten spürbaren Wehen an. Die Geburt war nicht einfach für Susi. Spätabends kam dann aber der erste Welpe, und dann im Viertelstundentakt drei weitere. Der erste kam mit allen Hüllen auf die Welt, gesund und munter, ein schwarzer Rüde. Alle folgenden waren "nackt", ohne Hüllen: erst eine schwarze Hündin, dann ein dunkelzobel-weiß gescheckter Rüde (die Milchkuh!), und als viertes ein ganz agiler zobelfarbener Rüde, der sich gleich sofort meinen Finger schnappen wollte zum saugen.


Susi am ersten Tag als Mutter ist müde und noch leicht ramponiert, aber insgesamt wohlauf.



 
  

Eine Stunde Pause, dann kam noch ein kräftiger dunkler Rüde, der erst ein paar Minuten Erholung von der Tortur brauchte. Ich dachte erst er wäre schwarz, aber es ist doch zobel. Er ist der größte im Wurf. Noch zwei Stunden Pause und ein letzter, kleiner, dunkelzobel Welpe erblickte morgens um 2 Uhr frisch und munter das Licht der Welt. Immer noch hatte Susi keine Ruhe, sie hechelte und war unruhig, und nach einer langen Weile kam noch eine vermißte Nachgeburt zutage. Die letzte Nachgeburt folgte erst 12 Stunden später.
Noch am vierten Tag nach der Geburt hat Susi deutliche Nachwehen, ist dabei aber insgesamt gut beisammen und eine wunderbare Mutter geworden.
 


...noch keine 24 h auf der Welt, schon alles Wichtige im Griff!
 


Mahlzeit im Bett - ansonsten ist dafür keine Zeit
 




Ein kleiner zufriedener Haufen
 

 

Die Vorgeschichte:

Endlich nach über 2 Jahren ohne Welpen in unserem Haus
 erwartet unsere Susi ihren ersten Wurf.

Am 10. Januar sind wir zum Decken gefahren.
Der "Auserwählte" heißt Jo-bo, korrekt "F'Tong-ke Jo-bo von Nama-schu". Er ist ein sehr schöner zwei Jahre alter Rüde mit einem hübschen Kopf, einem dominanten Wesen und schwarzem, glänzendem Fell. Seine Ahnen kommen fast komplett aus England, so dass an diesem Wurf dann zu etwa 3/4 die englischen Lamleh- Linien beteiligt sind. Den Rest teilen sich Amerikaner, andere Engländer, die hübschen Schweden und die fast ausgestorbene alte dänische Linie der Mutter unseres alten Rüden Yaschi.
 


Jo-bo 

Susi
 

Was mich auf die Idee zu dieser Paarung gebracht hat, war, dass der Rüde insgesamt einen sehr schönen Ausdruck hat und - was mich freut - Jo-bo's Mutter unserer Pünktchen recht ähnlich sieht.
Zuerst wollte Susi lieber spielen und nicht gleich zur Sache kommen, aber der junge Herr war sehr ausdauernd und überzeugend, und hat sie dann endlich rumgekriegt.
Dank an Familie Balz, wo Jo-bo wohnt, und an seine Züchterin Frau Peine, bei der wir uns getroffen haben, für die spontane Zusage und Bereitschaft mitzuhelfen, damit auch das Organisatorische klappt!
 

Wer könnte da widerstehen...?

Hier ist die komplette Ahnentafel des Wurfes als pdf-Dokument