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Fast alle Züchter, die sich ernsthaft Gedanken machen über das was sie tun, sind in einem Zuchtverband organisiert, in Deutschland der VDH (Verband für das deutsche Hundewesen). Unter dem Dach dieses Verbandes gibt es einzelne Rassezuchtvereine. Für die Tibet Terrier gibt es drei Vereine, die sich in unterschiedlicher Art und Weise für den Erhalt und die Zucht dieser Hunde einsetzen.

In "seinem" Verein werden dem Züchter normalerweise reichlich Informationen über Gesundheit, Krankheiten, Zuchtstrategien gegeben, und ganz allgemeine Beratung geboten. Es werden aber auch bestimmte Regeln festgelegt, nach denen alle Mitglieder züchten müssen, die Einhaltung der Regeln, die Gesundheit der Zuchttiere und auch der Welpen werden von geschulten Personen kontrolliert. Eventuelle Fehler werden für Züchter und Verein in einem Wurfabnahmebericht protokolliert. Zu diesen ganzen Dingen können Sie jeden Züchter fragen. Seine hoffentlich kompetenten Antworten geben Ihnen eine gewisse Sicherheit, einen guten und möglichst gesunden Hund zu bekommen, der Ihnen ein langes Hundeleben treu bleiben kann! 
 
Achten Sie bei der Auswahl Ihres Welpen genau darauf, wie er aufwächst. Versäumnisse in den ersten 10 Lebenswochen sind später nicht wieder gut zu machen! Am wichtigsten ist, dass er von Anfang an in der Familie gelebt hat und dort möglichst vielfältige Abwechslung geboten bekommt. Ebenso wichtig ist, dass er sich schon beim Züchter mit verschiedenen Menschen wirklich anfreunden konnte! Nur so kann er später ein treues Mitglied der Familie und Ihr selbstbewußter, unkomplizierter Freund in allen Lebenslagen werden. Kommt Ihnen irgend etwas komisch vor, scheuen Sie sich nicht Ihre Fragen zu stellen und im Zweifelsfall einen anderen Züchter zu besuchen! 

Absolut selbstverständlich sollte es sein, dass die Welpen, wenn sie nicht gerade schlafen, einen lustigen, lebensfrohen Eindruck machen, wache Augen haben und NICHT vor ihrem Züchter ZURÜCKWEICHEN! Die Mutterhündin kann, je nachdem wie stark ihre Beschützerinstinkte sind, gegen Besucher abweisend sein und toleriert Ihre Annäherung an die Welpen vielleicht nur unter Zureden, vor allem wenn die Kleinen erst wenige Wochen alt sind. Das ist absolut normal und verständlich. Die Welpen aber müssen nicht nur absolutes Vertrauen haben zu den Menschen, die sie kennen, sondern kommen normalerweise auch auf ihnen unbekannte Menschen (nach vielleicht anfänglicher Zurückhaltung) neugierig zu, sobald sie merken, dass keine Gefahr droht. Jedes andere Verhalten ließe auf ein ernsthaftes gesundheitliches bzw. soziales Problem schließen, hier sollten Sie auf keinen Fall einen Welpen kaufen!
 
Wenn Sie mehr über die Besonderheiten des Tibet Terrier erfahren wollen, schauen Sie zu unserem kleinen
Rasseportrait!
    

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