Grundbegriffe
der Genetik
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Inzucht und Linienzucht
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Vielfalt ohne Grenzen -
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Fragen
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Was
ist Inzucht bzw. Linienzucht, welchen Einfluß hat sie in der Ahnentafel
eines Hundes; wie kann man sie berechnen? Welche Grundlagen sind für
die heutige Hundezucht wichtig?
Diese Seite lädt ein, sich über verschiedene Möglichkeiten der Hundezucht Gedanken zu machen. Das Thema "Inzucht und Linienzucht" betrifft - z.T. auch ungewollt - viele Züchter. Da die Abstammung der meisten Hunderassen auf einen kleinen Bestand an Urahnen zurückzuverfolgen ist, finden sich bei vielen Hunden weiter hinten in der Ahnentafel manche Namen mehr als einmal. Wer Ahnenforschung betreiben möchte, dem stellt sich irgendwann die Frage, was diese "doppelten" Vorfahren für seinen Hund bedeuten und wie man damit umgehen kann. Die Berechnung des Inzuchtgrades für eine beliebige Ahnentafel wird HIER in einem eigenen Kapitel an einem Beispiel auf einfache Art erklärt, so dass Sie diese Rechnung anschließend selbst für jeden beliebigen Hund durchführen können. Die hier genannten Beispiele beziehen sich auf Tibet Terrier, aber natürlich gelten die Regeln für alle Hunderassen. Einzige Voraussetzung ist das Grundwissen über Genetik, wie es in der Schule vermittelt wird. Wer da ein paar Wissenslücken entdeckt oder bei ein paar Begriffen sich nicht sicher ist, kann hier auf der Seite über Grundbegriffe der Genetik nachlesen.
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2. Testpaarungen: Beispiel: Um festzustellen, ob zwei ähnliche Hunde aus ein und derselben Rasse stammen, oder ob sie einfach sich ähnelnde Mischlinge sind, müssen sie miteinander gepaart werden und dann eines der Kinder mit einem der Eltern "rückgekreuzt" werden. Das ist die praktische Umsetzung der ersten und der zweiten Mendelschen Regel, der Uniformitäts- und der Spaltungsregel. (siehe Grundbegriffe der Genetik) So erging es der Frau, die als wohl erste Europäerin eine Tibet Terrier Hündin geschenkt bekam und diese in Großbritannien einführen wollte, mit der englischen Zuchtkommission. Sie mußte zu ihrer Hündin einen ähnlichen Rüden finden, wie oben beschrieben die beiden Testwürfe aufziehen (Verpaarung und erste Rückkreuzung) und dann noch als weiteren Beweis aus dem zweiten, ingezüchteten Wurf einen Welpen aussuchen, ebenfalls aufziehen und mit einem der Großeltern aus dem ursprünglichen Paar, das sie besaß, paaren. Dann wurde die ganze Familie mit den Kindern und Enkeln den englischen Zuchtrichtern vorgestellt, die zu dem Schluß kamen, dass es sich tatsächlich um eine besondere Rasse und nicht um zufällige Ähnlichkeit handeln mußte. So wurde schließlich der "Lhassa Terrier", später Tibet Terrier genannt, Anfang des 20. Jahrhunderts in der westlichen Hundewelt eingeführt. Schon die Anerkennung als Rasse, die Frau Dr. Greig im damaligen Britisch- Indien durchgesetzt hat, zeugt von ihrer großen Willensstärke. Ihrem Engagement haben wir es zu verdanken, dass der Tibet Terrier von Anfang an gezielt rein gezüchtet werden konnte und er nicht mit anderen Rassen, z.B. dem Lhasa Apso, vermischt wurde. Der viel kleinere, kurzbeinige Lhasa Apso lebte in seinem Ursprungsland in der tibetischen Hauptstadt und den großen Klöstern und hatte mit dem aus abgelegenen Dörfern stammenden Tibet Terrier auch schon in Tibet wenig zu tun. (nach oben) |
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| 3.
Was
passiert bei der Inzucht / Linienzucht: Die Inzucht oder Linienzucht soll eine Verdoppelung der Gene von einem oder mehreren bevorzugten Vorfahren bewirken, indem er als Ahn eines Hundes mehrfach vorkommt. Einfaches Beispiel: Die Eltern eines Hundes sind Cousin und Cousine, das heißt eine Großmutter des Hundes ist die Schwester eines Großvaters. Siehe auch die Beispiele in Berechnung des Inzuchtkoeffizienten, wo gezeigt wird wie man in Zahlen ausdrücken kann, was das für den Hund selbst bedeutet. Jede Inzucht verstärkt die Homozygotie, das heißt, die Wahrscheinlichkeit, mit der einzelne Gene auf beiden Allelen gleich sind, wird erhöht. Dadurch wird die Vielfalt dessen, was der einzelne Hund vererben wird, eingeschränkt - im Positiven wie im Negativen. Negativ: Es können bisher verborgen mitgeschleppte genetische Krankheiten zutage treten. Zufällig oder bewußt weggezüchtete Gene können nicht wieder zurückgeholt werden, außer sie sind in anderen Linien noch vorhanden. Wenn alle Züchter dasselbe Zuchtziel konsequent verfolgen, kann dadurch eine Hunderasse unwiederbringlich an Vielfalt verlieren. Positiv: Es wird vorhersagbarer, wie die Welpen eines Hundes aussehen werden, wenn er aus einer Linienzucht stammt - welcher Züchter läßt sich schon gern von seiner Hündin überraschen? Das ist also ein großes Plus der Linienzucht. Vorhersagbar natürlich nur für den Fall, dass man die Eigenschaften der Vorfahren des Hundes gut genug kennt! In den Chromosomensträngen bewirkt die Inzucht das verstärkte "Aufspalten" der sonst durchschnittlich häufig heterozygot (gemischterbig) vorliegenden Gene, vereinfacht genannt Aa oder Bb, so dass sie vermehrt reinerbig vorliegen. A und a symbolisieren zwei unterschiedliche Allele eines einzelnen Gens, groß-A symbolisiert ein dominantes und klein-a ein rezessives, d.h. von groß-A unterdrücktes Gen zu einem beliebigen Merkmal. Diese Aufspaltung der Merkmale in beispielsweise AA oder aa verursacht eine verstärkte Ausprägung der nun reinerbig vorliegenden Gene, die sich nicht mehr in abgeschwächter, heterozygoter Form, sondern „ungebremst“ homozygot zeigen können. Einfach rezessiv erbliche Merkmale werden überhaupt erst reinerbig sichtbar. Die Merkmale eines Hundes liegen durch Inzucht vermehrt reinerbig vor, einfach da beide Eltern überdurchschnittlich viele gleiche Gene hatten. Wenn die Eltern selbst bereits ingezüchtet bzw. liniengezüchtet sind, verstärkt sich der Effekt. |
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| 4.
Inzuchtdepression: Eine typische negative Folge der Inzucht wird Inzuchtdepression genannt. Es können ab einem gewissen, relativ hohen Inzuchtgrad allein aufgrund der erhöhten Homozygotie (Reinerbigkeit) die Fruchtbarkeit und die Widerstandsfähigkeit zurückgehen, die Hunde bleiben auch etwas kleiner in der Statur. Erfahrungsgemäß brauchen offensichtlich Tiere jeder Art einen gewissen Grad an Gemischterbigkeit (Heterozygotie), sonst reagieren sie allgemein anfälliger auf negative Umwelteinflüsse und ihre Vitalität lässt nach. Ausnahmen bestätigen die Regel: Wenn von Anfang an konsequent auf Vitalität und Gesundheit gezüchtet wurde, NUR DANN können auch Hunde mit sehr hohem Inzuchtgrad von über 30% oder 40% topgesund und fit sein! Dokumentiert sind solche Beispiele bei Willis. Eine geplante Paarung muss grundsätzlich unter dem entscheidenden Inzuchtgrad bleiben, ab dem die negativen Eigenschaften auftreten könnten. Leider gibt es wenig Anhaltspunkte für den maximalen ohne Nachteile bleibenden Inzuchtgrad. Ich meine aus den in der Fachliteratur vorhandenen Beispielen herauslesen zu können, dass tatsächliche Inzuchtdepression erst bei über 20% einsetzen wird, was schon ein sehr hoher und in der Praxis seltener Grad ist. Eine Schwächung in Fruchtbarkeit und Vitalität kann aber auch bei einem Hund ein durch die Inzucht zutage tretendes negatives Merkmal sein, was dann die schlechten Gene und nicht die Methode der Inzucht selbst als Ursache hätte. Eine Abgrenzung ist praktisch kaum möglich. Zu dem errechneten Inzuchtgrad einer Paarung kommt allerdings immer noch der rassespezifische Inzuchtgrad hinzu. Dieser grundsätzlich in jeder Hunderasse vorhandene Inzuchtgrad (sonst würden Boxerwelpen nicht wie Boxer aussehen!) ist außer bei zahlenmäßig sehr kleinen Rassen heute eher gering. Er fließt aber normalerweise in die Berechnung der Inzucht eines Hundes nicht mit ein, da die Rasse in der Definition von Inzucht (s.o.) mit der Ausgangspopulation gleichgesetzt wird: Es wird mit der Formel von S. Wright nur die Erhöhung des Inzuchtgrades einer Paarung im Verhältnis zur Ausgangspopulation (der Rasse) berechnet. Willis gibt für Boxer und Schäferhunde in Deutschland in den 80er Jahren einen durchschnittlichen rassespezifischen Inzuchtgrad von etwas über 4% an, zahlenmäßig sehr kleine Rassen lagen nach seinen Angaben bei ca. 10%. (nach oben) |
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| 5.
"Mischlingszucht": Hunde, deren Eltern nur nach äußeren Merkmalen ausgesucht wurden und die nicht liniengezüchtet sind, können nach der simplen Regel "gleiches x gleiches ergibt gleiches" mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ihren Eltern ähnlich sehen. Sie werden aber, wenn sie gepaart werden mit anderen Hunden, ihre Eigenschaften an ihre Nachkommen nicht so sicher weitergeben können und hinter der Vererbungskraft eines gezielt liniengezüchteten Hundes zurückbleiben. Bei dieser neuerdings häufiger empfohlenen Technik, bei der generell mit Blick auf die äußeren Merkmale gezüchtet wird, unter der Bedingung, dass beide Elterntiere wenigstens über 3 Generationen und am besten gar nicht miteinander verwandt sind, wird ein engagierter Züchter, wenn es überhaupt möglich ist, auf jeden Fall sehr lange brauchen, bis er seine Vorstellungen von Rassetyp, Gesundheit und gutem Wesen und Instinkten in seinen Hunden festigen kann. Weitere Nachteile: Wenn ohne genaue Kenntnis und ohne die positive Berücksichtigung der Verwandtschaft eines Hundes gezüchtet wird, verlieren die Züchter irgendwann den Überblick über das, was die Hunde da nun eigentlich an Eigenschaften in sich tragen. Folge: Jeder ist mit jedem verwandt, innerhalb der ganzen Rasse. Es ist, selbst wenn man es nun doch möchte, kaum noch eine wirkliche Zuchtplanung möglich. - Bevor dieses Verfahren als beste Zuchtstrategie empfohlen wird, sollte man sich vielleicht überlegen, dass tatsächlich der Mischling für diesen Grundsatz das Ideal ist. Es ist aber nicht richtig, dass Mischlinge grundsätzlich gesünder wären! Die Statistik, die das belegt, muß meiner Ansicht nach erst einmal geprüft werden, ob sie wirklich repräsentativ ist. Bei Mischlingen haben einfach nur die Tiere selbst die Regie übernommen, der Mensch mit all seinen Ideen, Wünschen, Regeln und natürlich auch seinen Eitelkeiten und Fehleinschätzungen ist außen vor geblieben. Davon mag man halten was man will, aber man muß diese "natürliche" Art der Zuchtwahl nicht auf Rassehunde übertragen und das dann "Zucht" nennen. Unsere Hündinnen zuhause haben eigene Kriterien, nach denen sie sich ihre Rüden aussuchen (würden). Letztendlich ist es ihnen in den Tagen der Hochhitze fast gleichgültig, wen wir da nun tatsächlich besuchen fahren, hauptsache man hat sich vor der Paarung schon mal etwas kennen gelernt und den Zukünftigen als freundlich erlebt. Ganz wenige Hündinnen sehen das etwas enger und lassen sich nur von bestimmten Rüden decken. |
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| 7.
Der Tibet Terrier in seiner Heimat: In Tibet hat sich innerhalb von einigen tausend Jahren die "Rasse" Tibet Terrier nur herausgebildet, weil einzelne sehr abgeschiedene Dörfer und entfernt liegende Klöster geschlossene Hundegesellschaften hatten, die sich eben nicht mit allen möglichen anderen Hunden gepaart haben! So konnte ein bestimmter Typ Hund entstehen, der dann vor 100 Jahren von den Engländern sehr unpassend "Tibet Terrier" genannt wurde. Ein "Export" eines Hundes aus seinem Heimatdorf fand nur dann statt, wenn einem der seltenen Reisenden zwischen den Dörfern und Klöstern ein kleiner Hund als Glücksbringer mitgegeben wurde! Das war der einzige Austausch, die einzige Art der Auskreuzung, die stattfand. Und dennoch war der Tibet Terrier immer ein durch natürliche Auslese äußerst gesunder und robuster Hund! In der Großstadt Lhasa gab es zu keiner Zeit viele Tibet Terrier, man fand sie nur in den abgelegenen Dörfern. Die räumliche Abgeschiedenheit sorgte für das, was heute im Westen der Mensch macht: Er bestimmt, welche Hunde sich verpaaren, wo sich eine geschlossene Gesellschaft, also ein Typ Hund, eine Rasse, oder auch ein Familientyp innerhalb einer Rasse herausbildet! Nun ist es die Aufgabe der Menschen, für Robustheit und Gesundheit in der Zucht zu sorgen. Ohne diese Abgeschiedenheit und natürlich Beschränkung in der Zucht auf relativ wenige Tiere würde es gar keine Tibet Terrier geben, immerhin eine der ältesten Hunderassen der Welt. (nach oben) |
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| 8.
Vorteile der Linienzucht: Generell kann man sagen, dass Hunde aus Linienzucht eher das vererben, was sie auch äußerlich zeigen, und ihre Eigenschaften auch stärker vererben als Hunde aus einer Zucht nach äußeren Merkmalen mit dem Grundsatz der Nicht- Verwandtschaft. Da erstere stärker reinerbig sind, ist das nur logisch. Sie bringen also im Endeffekt weniger Überraschungen. Es ist eine bessere Lenkung der Zucht möglich; ich glaube, das ist ein ganz wesentlicher Vorteil. Der Grund für eine Linienzucht kann nur der sein, dass der Züchter, wenn er so eine Paarung plant, genaue Kenntnis und großes Vertrauen in die Eigenschaften des Hundes hat, auf den er seine Linie aufbauen möchte. |
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| 9.
Mögliche
Ziele
der Inzucht / Linienzucht: Das Ziel ist grundsätzlich, die Qualitäten eines bestimmten Hundes in seinen Nachkommen genetisch so zu festigen, dass sie sicher weitervererbt werden. Eine Binsenweisheit, die viel zu selten berücksichtigt wird ist folgendes: Wenn ein Hund relativ eng gezüchtet ist, vererbt er voraussichtlich seine Eigenschaften stärker als ein genauso guter und schöner, der aus einer nach äußeren Merkmalen oder anderen Beweggründen geplanten Paarung stammt! Hiermit ist erklärt, warum noch so schöne „Mischlinge“ mit möglichst bunter Ahnentafel nicht unbedingt die besten Vererber sind, auch wenn sie äußerlich fehlerfrei und typvoll sind. Nachweislich übertragen ingezüchtete / liniengezüchtete Hunde ihren Typ verstärkt auf ihre Nachkommen, sie „prägen stärker“. Ein weiteres Ziel ist auch die Möglichkeit, Auskreuzungen machen zu können (s.u.). |
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| 10.
Die Auskreuzung: Auskreuzung ist ein wichtiges Instrument der Linienzucht. Es ist eine gute Methode für die Praxis, mit einzelnen Linien gezielte Auskreuzungen machen zu können, da diese Paarungen oft sehr schöne und besonders typische und gesunde Nachkommen bringen. Man darf gezielte Auskreuzung (ein sogenannter Outcross) nicht verwechseln mit der einfachen Paarung nicht verwandter Tiere, der Mischlingszucht: Auskreuzung findet nur statt, wenn zu einer Linie, also z.B. zu einer liniengezüchteten Hündin ein genetisch möglichst komplett fremder, selbst aber auch in seiner Linie relativ eng gezüchteter Rüde gepaart wird. Daraus kann man einen neuen Impuls für die eigene Zucht gewinnen. Die Nachkommen aus dieser Paarung sind häufig besonders schöne, kräftige und gesunde Tiere (der berühmte Heterosiseffekt). Hunde aus einer solchen Paarung sind oft sehr gute Ausstellungshunde! Sie können zur "Auffrischung" (Ergänzung) der beiden Elternlinien, also zur Rückkreuzung in eine der beiden Ursprungslinien zurück sehr gut geeignet sein, sind aber voraussichtlich keine besonders starken Vererber, da sie einen sehr hohen, weit über dem Rassedurchschnitt liegenden Anteil an heterozygoten Genen besitzen (AaBbCcDd) und daher so etwas wie ein perfektionierter Mischling oder das perfekte Mittelmaß sind. Sie werden wahrscheinlich weniger einheitliche Welpen hervorbringen als andere Hunde. Die Ausgangslinien müssen grundsätzlich möglichst getrennt weitergeführt werden, schon bei der Paarung zweier ausgekreuzter Hunde untereinander, mit verschiedenen Elternlinien, verliert sich dieser Effekt nahezu komplett! Im Unterschied zur Auskreuzung werden "normale" Mischlinge (auch "Mischlinge" innerhalb einer Rasse) aus keinen bestimmten Linien gezüchtet. Es tritt darum kein Heterosiseffekt auf, sie werden entgegen mancher Annahme nicht überdurchschnittlich gesund und rassetypisch. Berechnung
des
Inzuchtkoeffizienten
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