Ya Scher von Lu-Khang

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Yaschi, unser "Fels in der Brandung", in seiner Lieblingsposition: 
Ein erhöhter Standort, um sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, und alles im Blick!

Und so wollen wir ihn auch in Erinnerung behalten:
Yaschi ist am 22. Mai 2009 mit 16 Jahren für immer eingeschlafen. Er ist bis in den Augenblick des Todes voller Würde geblieben, in sich ruhend, in seinem Leben immer einfach nur ein guter Hund - gab es jemals einen besseren? Ich bezweifle es. 
Yaschi heißt eigentlich Ya Scher, "schwarzer Teufel", und es hätte keinen unpassenderen Namen für ihn geben können: Er war ein kostbarer Schatz, eher ein Engel, der unsere Familie voller Treue. Liebe und Güte sein Leben lang begleitet hat. Wir vermissen ihn jeden Tag.


Yaschi kam mit 1993 mit 16 Wochen zu uns und blieb 16 Jahre an meiner Seite.
Das kleine Energiebündel hat uns damals ganz schön in Schwung gebracht! 
Durch sein absolut positives Wesen hat er an allem Spaß und ist immer dabei. Yaschis Spezialität ist "toben!", und zwar mit allen Hunden, die wir treffen. Die nehmen es nicht übel, sondern freuen sich über so einen netten Kerl.

 


mit 4 Monaten

  

Außer alte mürrische Hundetanten konnte er noch jeden Vierbeiner um die Pfote wickeln! Bei Verstimmungen ist Atisha sofort zu Hilfe geeilt und hat alles geklärt, wir brauchten uns nie einzumischen.
Zuhause ist Yaschi ein "pflegeleichter" Hund: er hat nie auch nur einen Strumpf zerkaut, keine Tür zerkratzt und keinen Teppich zerbissen. Wir haben immer genug Kauknochen vorrätig, aber bei den anderen Hunden ging es trotzdem nicht ganz so einfach!


Mit 9 Monaten begann ein neuer Lebensabschnitt: 
Die ersten Ausstellungen waren eingeplant und ganz erfolgreich absolviert. Hund und Frauchen hatten Gefallen gefunden! Yaschi hat dort die Damenwelt und seinen Hundestolz entdeckt, und ich hatte plötzlich viele neue Leute kennen gelernt. Es war faszinierend! Bald konnte ich mir das Leben ohne sporadische Hundetreffs nicht mehr vorstellen.
   

  

Yaschi neben seinem Freund "Pede", beide im Alter von 15 Monaten. Die beiden haben mir gezeigt, dass auch zwei junge Rüden harmonisch miteinander umgehen können. Es gab niemals Streit, obwohl wir zu mancher Fahrt gemeinsam im PKW aufgebrochen sind.

 
Mit 1 1/2 Jahren fing dann eindeutig die Pubertät an und damit meine Aufgabe, seine unbändigen Kräfte zu lenken. Auch heute hält er sich immer noch für den größten aller Hunde. Er fängt keinen Streit an, sondern wartet ab, wie sich die anderen benehmen; wenn der Gegenüber aber nicht die Hunde- Spielregeln beachtet, sondern rüpelhaft drauflos knurrt, dann kann er sich auf eine Belehrung einstellen.. wenn ihn nur nicht immer sein Frauchen bremsen würde, so ein Pech. Yaschi ist von sich aus niemals aggressiv, aber im Menschenleben wäre er ein strenger Lehrer. 
 
Mit tibetischer Gelassenheit schaut er auf seine Welt:
    

  
Inzwischen merken wir an ihm: Es scheint mit den tibetischen Hunden zu sein wie mit einem guten Wein, sie werden mit dem Alter immer besser! Yaschi jedenfalls macht uns immer neue Freude, wobei er inzwischen aber nicht mehr ganz so verspielt wie früher, sondern sehr viel würdevoller geworden ist. Sein freundlicher Charakter ist bestechend. Er beginnt zu wedeln und freut sich allein über unsere Stimmen, selbst wenn wir nicht mit ihm selbst sprechen. In den ganzen Jahren habe ich ihn nicht einmal mißmutig oder unlustig erlebt, ebenso wenig war er jemals ernsthaft krank.

Er hat sich mit den Jahren viele liebenswerte Eigenarten angewöhnt, zum Beispiel ist er sicher der einzige Hund, der wegrennt, wenn seine Familie nach Hause kommt: Er ist auf der Suche nach einem Geschenk, das er mitbringen kann, und gibt keine Ruhe, bis er nicht ein Spielzeug, einen Strumpf oder gar seine Hundedecke gefunden hat, die er stolz wedelnd im Maul präsentieren kann. Inzwischen machen Uppsala und vor allem ihre gemeinsame Tochter Pünktchen das schon genauso, also rennen nun oft zwei oder gar drei Hunde weg, wenn wir nach Hause kommen...  und so könnte man stundenlang weiter erzählen.

Hier
sind Yaschis Kinder bei uns zu sehen!

 

Und so lebte Yaschi mit 12 Jahren als Senior in unserer Familie:
 


Im Winter mit handbreit langem Fell, im Sommer mit ganz kurzem Haarschnitt, 
aber immer gesund und munter dabei!


Ein letztes Bild eine Woche vor seinem Tod mit 16 Jahren zeigt ihn, erschöpft vom Knochenkauen, zusammen mit seinen Urenkeln, unserem F-Wurf


 

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